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beschreibung Die Weinprobe von Eduard von Grützner
Am 26.5.1846 wird Eduard Grützner als jüngstes von sieben Kindern eines Bauern in Grosskarlowitz bei Neisse geboren. Der Ortspfarrer ermöglicht ihm den Besuch des Gymnasiums von Neisse. Durch die Unterstützung des Architekten Hirschberg kann Grützner 1864 zur künstlerischen Ausbildung nach München übersiedeln. Er zeichnet an der Privatschule des Kunstgewerbevereins bei Hermann Dyck und danach bei Hiltensperger und Strähuber. 1865 trat er in die Malklasse von Hermann Anschütz an der Akademie ein und errang die Beachtung Pilotys, welcher Ihn 1867 in sein Atelier aufnahm. Nach anfänglichen Versuchen mit historischen Sujets wandte er sich bald der Genmalerei zu. 1868 malt Grützner das Bild "Im Klosterkeller", ein Motiv, welches er in verschiedenen Varianten wiederholt und seinen internationalen Ruf begründet. 1869/70 verlässt Eduard Grützner die Akademie und bezieht noch nich 24-jährig ein eigenes grosses Atelier. 1886 wird er Professor an der Münchner Akademie und 1916 wird Grützner in den Adelstand erhoben. Der bereits von seinen Zeitgenossen sehr geschätzte Maler Eduard von Grützner stirbt in München am 02.04.1925.
Der trinkende Mönch im Klosterkeller ist ein typisches Gemälde von Eduard von Grützner. Die Schilderung feuchtfröhlicher Klosterszenen waren beim Publikum ausserordentlich beliebt, so dass sich der Künstler bereits von 1870 an fast ausschliesslich auf dieses Sujet konzentrierte. Seine hohen zeichnerischen Qualitäten aus der Schule Karl von Pilotys, seine liebevolle Versenkung ins Detail und sein volksnaher Humor sicherten ihm einen Platz in der ersten Reihe der deutschen Genmaler. Fast alle Museen beherbergen ein Werk von Grützner und manche Bilder von ihm sind in europäischen und amerikanischen Sammlungen zu finden.
Der trinkende Mönch wurde nach dem Verfahren "Reproduction Rudolphe" in einer limitierten Auflage zu 1524 Stück auf Leinwand angefertigt und auf einen Spannrahmen aufgezogen. Die Abmessungen s. oben
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