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beschreibung Bild 1
Das Bild dokumentiert den 3. Oktober 1990, den „Tag der Deutschen Einheit“ in Berlin. Im Mittelpunkt steht die Plastik „Der Rufer“ von Gerhard Marcks, die auf die Gestalt des stimmgewaltigen „Stentors“ aus Homers Ilias verweist. Die Inschrift auf dem Sockel, „Ich gehe durch die Welt und rufe Friede Friede Friede“, ein Petrarca-Zitat, ist eine Ergänzung nach der Aufstellung der Plastik auf der „Straße des 17. Juni“(1953) in Berlin anlässlich des 100. Geburtstages des Bildhauers 1989. In diesem Jahr fiel die Berliner Mauer.
Die Figur des Rufers erscheint wie aus dem Strom des Volkes aufsteigend in das Blau des Himmels gehoben, um die Botschaft vom Triumph der Freiheit und des Friedens über die Köpfe der Menschen hinweg zu verkünden.
Bild 2
Das Bild behandelt die deutsche Teilung bis 1989. In der Malerei ist das Tor eingemauert und mit der Todeszene eines Maueropfers in Anlehnung an das Fahnenemblem der DDR auf einem roten Transparent unterhalb des durch Gewehre in Form des Andreaskreuzes markierten Sperrsymbols verhängt. Um die Mitte kreisen links die wartende Frau im Westen und am äußersten Bildrand ihr Mann in Gefangenenpose im Osten, dessen Kopf auf den Schatten und die Schemen der Mauerwächter verweisen, die Totenkopfgestalt annehmen. Im rechten Bildteil der Malerei regt sich aus „Blutspritzern“ hoffnungsvolles Grün.
Als Vision der Überwindung erscheint im einkopierten Fototeil des Bildes der Rufer vor dem original Bildzitat des Brandenburger Tors.
Bild 3
Das Bild dokumentiert den 3. Oktober 1990 zum Zeitpunkt der anbrechen den Nacht am „Tag der Deutschen Einheit“ in Berlin. Im Mittelpunkt stehen die Plastik „Der Rufer“ von Gerhard Marcksund die Siegessäule, die mit der Siegesgöttin von Friedrich Drake zur peußischen Geschichte zum allgemeinen Symbol des Siegeswillen in der Nachkriegsgeschichte der geteilten Stadt wurde.
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